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Elementarschaden – welche Definition gibt es für eine Überschwemmung

23.11.2011 18:20
Der Versicherte, der für sein Gebäude eine Elementarschaden-Versicherung abgeschlossen hatte, klagte in dem Fall seine Versicherung an, weil die seinen Schaden nicht bezahlen wollten. Der Kunde hatte aber im Rahmen des Vertrages unter anderem auch Schäden durch Überschwemmung versichert.

Die Versicherung war aber anderer Meinung. Der Schaden war nämlich nicht durch eine Überschwemmung im Sinne der Versicherungs-Bedingungen für die Elementarschaden-Versicherung entstanden.

Definition einer Überschwemmung

Eine Überschwemmung setze voraus, dass erhebliche Wassermengen große Teile des versicherten Grundstückes so unter Wasser setzen, dass das Wasser nicht mehr erdgebunden ist. Davon könne im Fall des Klägers jedoch nicht ausgegangen werden.

Doch der Versicherte sah das nicht ein, und klagte beim Oldenburger Landgericht. Doch auch die Richter beim Oldenburger Landgericht waren derselben Meinung wie beim Oberlandesgericht Oldenburg und wiesen die Klage ab.

Beide Gerichte vertraten die Auffassung des Versicherers. Im Sinne der Versicherungs-Bedingungen der Elementarschaden-Versicherung muss eine Überschwemmung eine Überflutung des Grund und Bodens voraussetzen, auf welchem sich das versicherte Gebäude befindet. In diesem Fall ist aber die Voraussetzung nicht erfüllt. Das Wasser kann auch zum Beispiel von einer Straße kommen und durch eine Kellertür in ein Gebäude laufen. Das bedeutet also, die Ansammlung muss zuvor auf dem Versicherungsgrundstück erfolgen.
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