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In Leipzig kommt man jetzt schneller mobil ins Internet

16.05.2012 12:04
In der Leipziger Innenstadt hebt ein Kran die Antennenteile hoch auf das Dach eines Plattenbaus. Über den Bayerischen Bahnhof zehn Etagen hoch montieren zwei Techniker die Teile an schon bestehende Antennen. Diese schnelle mobile Verbindung nennt sich LTE – es ist mobiles Internet der vierten Generation. In Mitteldeutschland ist Leipzig die erste Großstadt, die von der Telekom mit LTE versorgt wird.

Pressesprecher Georg von Wagner erklärt: "Wir haben in einem ersten Schritt 30 Mobilfunkstationen im Leipziger Innenstadtbereich aufgebaut. Wir werden, um eine nahezu flächendeckende Versorgung von Leipzig darstellen zu können, etwa 100 Antennen in Leipzig umrüsten, damit wir dann Ende des Jahres eine flächendeckende Leistung in Leipzig haben."

Erst jetzt sind Ballungsräume wie Leipzig dran, weil die Bundesnetzagentur bei der Frequenzvergabe darauf geachtet, dass die neue Technik erst in den ländlichen Gegenden zum Einsatz kommt. Das heißt LTE war erst bei den Kühen und Schafen im Einsatz.

Doch der Grundgedanke der Bundesnetzagentur war, weil während in der Stadt schnelles Internet über DSL- und Kabelanbieter weitgehend zur Verfügung steht, es auf dem Land noch sogenannte weiße Flecken gab. Nutzer auf dem Lande konnten nur per Modem oder maximal via ISDN in das Internet kommen.
Und wenn man mal im Internet war, war so, dass sich die Seiten sehr langsam aufbauten. Oft konnte man Videos gar nicht ansehen.

Früher musste man sehr lange warten, bis sich eine Seite aufgebaut hatte beim mobilen surfen. Nun ist Schluss damit. Denn Städte werden jetzt mit dem neuen schnellen LTE-Standard versorgt.

90 Prozent aller Haushalte sind mittlerweile in Sachsen mit einem schnellen Internetzugang erreichbar. Daher hat die Bundesnetzagentur nun die Ballungsgebiete freigegeben.

In Sachsen startet nun auch Vodafone mit dem schnellen mobilen Internet für die Großstädte. Vodafone-Sprecher Jörg Tietz erzählt, dass es erst mal in Leipzig und Dresden losgeht, und dann folgt Zwickau. Weiterhin erklärt er: "Für Sachsen haben wir vor einigen Tagen die Freigabe erhalten. Für Thüringen rechnen wir in den nächsten Tagen damit und Sachsen-Anhalt wird in den nächsten Wochen folgen."

Aber auch Telekom will über Leipzig hinaus seine Zelte aufschlagen und möchte expandieren. Im Visier erst mal Erfurt, Dresden und Magdeburg.
Doch leider gibt es ein Bedenken, denn die Gerätenutzung ist noch etwas schwierig. Mit einem speziellen USB-Stick lassen sich Laptops aufrüsten. Das erste tauglichen LTE-Smartphone kommt von Vodafone.

Der US-Konzern Apple hatte mit seinem neuen iPad als erster Computerhersteller mit dem mobilen Internet der vierten Generation – auch "4G" genannt - geworben. Leider funktionierte dieses aber nicht in Deutschland und in vielen Ländern der Welt, weil der Empfänger nur für die Frequenzen in den USA funktioniert. Aber auch hier haben jedoch die Mobilfunkanbieter gesucht. Vodafone-Sprecher Tietz erklärt: "Also Vodafone bietet für das iPad eine technische Lösung, mit dem LTE auf dem iPad nutzbar ist. Und unabhängig vom iPad erwarten wir Tablets in diesem Jahr, die LTE als Nutzungsmöglichkeit verbaut haben."

Der Konzern E-Plus und Base hat keine LTE-Frequenzen beantragt und will mit niedrigeren Tarifen gegenhalten. Also keine Erweiterung für E-plus und Base-Kunden. Stattdessen will man die bisherige Technologie der dritten Generation weiterentwickeln.

Doch die Umrüstung der Antenne, wie auf dem Dach des Plattenbaus in Leipzig, geht weiter. Dabei werden vorhandene Antennenanlagen genutzt und keine neuen aufgebaut.

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