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Erhöhtes Krebsrisiko durch Handynutzung

25.10.2011 18:24
Die Verbraucher wurden verunsichert, und wussten nicht, was sie glauben sollten. Danische Forscher haben eine Studie veröffentlicht, die zeigt, dass der Zusammenhang nicht nachgewiesen werden kann, weil es ihn nicht gibt.

Oder vielleicht doch!

Die verfügbaren wissenschaftlichen Untersuchungen zum erhöhten Krebsrisiko durch Mobilfunkstrahlung wurde erst dieses Jahr im Mai von einer Expertengruppe der Weltgesundheitsorganisation (WHO) geprüft und ausgewertet. Die Expertengruppe kam zu dem Ergebnis, dass es Möglicherweise sein könnte. Dass es „Möglicherweise“ sein könnte, wurde schon vor der ersten Studie, die jemals durchgeführt wurde, mitgeteilt. Auch das Bundesamt für Strahlenschutz in Salzgitter hat eine Deutung des Ergebnisses gemacht, die interessant ist. Hier haben die Experten Hinweise auf ein Krebsrisiko gesehen, das derzeit jedoch nicht im wissenschaftlichen Sinne nachgewiesen werden könne. Da ja keine wissenschaftliche Nachweise gibt, legen daher Forscher des Krebsforschungsinstituts in Kopenhagen nahe, dass es schlichtweg keinen Zusammenhang gibt.

Kein Risiko nachgewiesen!

Dänische Forscher haben die Häufigkeit von Gehirntumoren bei allen Dänen im Alter von mindestens 30 Jahren untersucht, die von 1982 bis 1995 ein Handyvertrag hatten. In dieser lang angelegten Studie ergab sich kein erhöhtes Krebsrisiko. Ein Risikovergleich zwischen Menschen, die nicht als Nutzer von Mobiltelefonen registriert waren, und registrierten Handynutzern,  konnte bei den 358.403 Handynutzern kein erhöhtes Risiko für Gehirntumore festgestellt werden. Von Insgesamt 10.729 Fällen von Tumoren im zentralen Nervensystem waren Handynutzer nicht mehr betroffen als die handylosen Menschen. Dänische Forscher geben Entwarnung: Kein erhöhtes Krebsrisiko durch die Handynutzung.

Ist der Studie zu vertrauen?

In dieser Studie wurde eine kleine Sache aber nicht berücksichtigt, und zwar die Häufigkeit der Handynutzung. So ist eigentlich nicht klar, ob die Handynutzer, bei denen eine erhöhte Krebsanfälligkeit festgestellt wurde, auch viel telefoniert hatten. Mag sein, dass im Handyzeitalter nicht mehr Menschen an Krebs erkranken, aber vielleicht wird die Krankheit durch die Strahlung beschleunigt. Auch andere Ursachen könnten die Studie beeinflusst haben. Zum Beispiel könnten auch falsche Zuordnungen gegeben haben: Menschen, die ihr Handy nicht nutzen, aber in der Gruppe der Handynutzer registriert wurden. Oder aber auch Menschen, die mit einem Firmenhandy viel telefonieren, aber nicht als Nichtnutzer registriert wurden. Die Fragen, wie zuverlässig die Studie und aussagekräftig das Ergebnis ist, bleiben offen.
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